Das faszinierende daran ist ja (wie auch in dem Dave-Bericht beschrieben) : Wenn man die richtigen Mittelchen nimmt, wird es scharf, ohne den Geschmack zu verderben. Oder man hat zumindest die Möglichkeit dazu. Und genau dann merkt man den Unterschied der restlichen Zutaten sehr, sehr deutlich.
Wenn man etwas ähnliches z.B. mit Tabasco versucht, dann ist das Zeuch danach so sauer, dass man wirklich nichts anderes mehr schmeckt. Sambal Olek ist da zwar meist schärfer, hat aber auch einen intensiven Eigengeschmack, der halt auch nicht zu allem passt. Ich hab eine Sauce mit "nur" 4000SCU, die auf Mangobasis ist. Für Grillfleisch finde ich das einfach genial (oder auch: Es muss ja nicht so scharf sein, dass es den Teller durchätzt). Aber in einem Chili wäre das absolut fehl am Platz, auch die meisten Murgs wären dadurch nicht verbessert.
Ein gewisser Gewöhnungseffekt ist natürlich auch dabei. Manche Leute, die glauben, gerne scharf zu essen

sehen, dass ich von der 30.000er Sauce (die ich im Moment zum Nachwürzen in der Arbeit deponiert habe), recht großzügig was auf dem Essen verteile, versuchen das dann vorsichtig das mit etwa einem Viertel der Menge. Meist endet das schon mit einem hochroten Kopf, Tränen in den Augen, und Schwüren, sowas nie wieder zu machen. Naja. Meist versuchen sie es dann nach ein paar Wochen doch noch mal
