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Damit wir wissen wie wir eingeschätzt werden
Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 11:39
von jk
hier eine umfrage von
market in österreich wie hoch im ruf die verschiedenen berufsgruppen sind.
als IT-mensch komm ich mir jetzt minderwertig vor, hätt doch medizin studieren sollen

Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 12:02
von Anthea
Wie? Politiker sind wichtiger als Bierbrauer? Und Friseure wichtiger als Wissenschaftler? Und Rechtsanwälte wichtiger als IT-Fachkräfte? Tststs, diese Österreicher....
Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 13:45
von Fvision
sag doch einfach, du bist Handwerker ! So für Computer eben

Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 13:49
von Anthea
Naja, in gewissem Sinn ist es ja logisch: seit wann kann ein Programm geschrieben werden ohne dass der Lizenzvertrag vorher existiert

Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 18:01
von Bonni
Interessant, aber ich glaube, in D sieht das ganze etwas anders aus. Da gab's auch mal so eine Umfrage und da waren Politiker ziemlich weit unten.
Leider entspricht der Stellenwert nicht immer der Gehaltsstufe (siehe Platz 2, meine Gattin, in der Bezahlung eher zweiter Platz von unten).

Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 18:07
von Ricki
ich finde dass diese Studie die Prostituierten diskriminiert.

Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 18:20
von Schrokla
Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 20:07
von macfan
Ich hätte nun erwartet, am Ende deines Artikels folgende Smileys zu finden

. Da deine aber in die andere Richtung zeigen, ist zu befürchten, dass du das, was du da schreibst, auch noch ernst meinst

.
Ich halte es sowieso für einen totalen Blödsinn alle Leute gleicher Nationalität, gleicher Religion, gleichen Berufes usw. über einen Kamm zu scheren. Aber alle Politiker als geldgierig und dumm darzustellen, ist nun völlig plump. Um niemandem zu nahe zu treten, nehme ich jetzt einmal bewusst nicht ganz aktuelle Beispiele:
Viele Politiker sind hochintelligent, z. B. der von mir wegen seiner Ansichten völlig abgelehnte Franz-Josef Strauß, der zwar intrigant, aber alles andere als dumm war.
Die meisten Politiker könnten in der Wirtschaft viel mehr verdienen als in der Politik. Wer geldgierig ist, ist in der Politik fehl am Platz, als Manager hat er da viel bessere Chancen. Was Ackermann in einem Jahr verdient, verdient kein Politiker in seinem Arbeitsleben. Denke einmal an die Urgrünen, die noch einen großen Teil ihrer Diäten an die Partei abgeben mussten. Geldgierig? Dazu gibt es auch durchaus Politiker, die alle ihre Einkünfte offen legen, z. B. vor Jahren schon Norbert Gansel.
Gruß, Horst
Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 20:16
von Bonni
Da muss ich macfan vollkommen recht geben. Für das was der/die Bundeskanzler(in) verdient, würde keiner aus meiner werten Geschäftsleitung morges aus dem Bett aufstehen. Politiker sind in meinen Augen nicht geldgeil (man müßte denen sogar vielleicht mehr zahlen, damit sie noch unabhängiger sind), sondern eher machtgeil.
Und dumm sind die keinesweg (FJS war eine gutes Beispiel von machfac, sehe ich genauso) sondern manchmal eher naiv und gutgläubig.
Verfasst: Fr 13. Jan 2006, 20:17
von Strizzi
Also ich will da gar nicht erst ins Detail gehen,
das ist typisches Beispiel für Verallgemeinerung.
Ich habe da jedenfalls nicht mitgemacht.

Verfasst: Sa 14. Jan 2006, 11:43
von steve
Verfasst: So 15. Jan 2006, 12:44
von Schrokla
macfan hat geschrieben:
Die meisten Politiker könnten in der Wirtschaft viel mehr verdienen als in der Politik. Wer geldgierig ist, ist in der Politik fehl am Platz, als Manager hat er da viel bessere Chancen. Was Ackermann in einem Jahr verdient, verdient kein Politiker in seinem Arbeitsleben. Denke einmal an die Urgrünen, die noch einen großen Teil ihrer Diäten an die Partei abgeben mussten. Geldgierig? Dazu gibt es auch durchaus Politiker, die alle ihre Einkünfte offen legen, z. B. vor Jahren schon Norbert Gansel.
Gruß, Horst
Da muss ich nmich ja wohl noch mal zu dem Thema melden. Ich wollte selbstverständlich hier im Board niemanden auf die Füsse latschen oder beleidigen. Bei dieser sicherlich pauschalen Aussage handelt es sich auch um
meine persönliche Meinung. Die allerdings durch persönliche Erlebnisse geprägt sind. Zum besseren Verständnis will ich das kurz erklären. Ich habe die letzten 25 Jahre meines Berufslebens damit verbracht, in verantwortlicher Position eines grossen Konzerns, mich so intensiv wie notwendig, mit Politikern aller 3 Gattungen (Kommunal, Land und Bund) auseinanderzusetzen. Hierbei habe ich leider Dinge erlebt, die mit meinen vorherigen Aussagen noch sehr höflich beschrieben sind.
@Horst, deine Aussage über das mehr (bekommen)verdienen teile ich. Nur über den Grund werden wir uns sicherlich nicht einig sein. Denn als Grüssgottonkel bekommt man nun mal viel Geld.
Deine Aussage:
Wer geldgierig ist, ist in der Politik fehl am Platz, als Manager hat er da viel bessere Chancen. ist sicherlich auch richtig, nur, wenn alle geldgierigen Politker in die Wirtschaft gehen, gibts keine aktiven Politiker mehr, und die Wirtschaft geht dann tatsächlich den Bach runter.
Was der J. Ackermann bekommt, ist ganz bestimmt mehr als ein Grüner verdient.

,und das Offenlegen aller Einkünfte wird gerade pauschal im Bundestag abgeschmettert.
So, ich hoffe, ich habe ein bischen zum Verständnis meiner Aussage getan.